Bürgerstiftung unterstützt Präventionsprojekt an der Wielandschule
Anhand von Rollenspielen und Übungen sollen Kinder ihre Grenzen kennenlernen und Bedürfnisse artikulieren

 

Die Laupheimer Bürgerstiftung unterstützt die Wielandschule beim Präventionsprojekt „Umgang mit Stress und Misserfolg“. Für das zwei Jahre laufende Projekt werden 1000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Wielandschule führt das neue Präventionsprojekt für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 2 bis 9 durch. Laut Schulleiterin Angelika Kuppetz soll dadurch „die soziale und emotionale Entwicklung der Schülerinnen und Schüler gezielt gefördert werden“. Das Projekt findet über zwei Jahre verteilt mehrmals im Rahmen von Gewaltpräventionstagen statt und wird sich in das schuleigene Curriculum zum sozialen Lernen einfügen. Schwerpunkmäßig soll der Umgang mit Stress und Misserfolg thematisiert werden, was „gerade in der aktuellen Zeit nach Lockdown und vielen sozialen Einschränkungen für unsere Schüler sehr wichtig ist“, so Kuppetz. Durch die Fördermaßnahme wird anhand von Rollenspielen sowie praktischen Übungen das Körperbewusstsein der Kinder gestärkt. Sie sollen ihre Grenzen kennenlernen und Wege erfahren, um ihre Interessen und Bedürfnisse konfliktfrei zu artikulieren. Die Laupheimer Bürgerstiftung hat im laufenden Jahr bereits mehrere Projekte an Laupheimer Schulen finanziell unterstützt. „Da passt dieses tolle Präventionsprojekt an der Wielandschule hervorragend dazu“, so Vorstandsmitglied Fridolin Schmid. „Mit der Förderung von Bildungs- und Erziehungsprojekten wollen wir präventiv dazu beitragen, dass sich Laupheimer Kinder schulisch und sozial weiterentwickeln, um so bessere Zukunftsperspektiven zu haben.“

 

Auszug aus Schwäbische Zeitung, 23.11.2021

Frank Schneider (links) und Fridolin Schmid (rechts) von der Bürgerstiftung mit
Klaus Heitele (Vorsitzender Förderverein) und Angelika Kuppetz (Schulleiterin)
von der Wielandschule.

 

Bürgerstiftung unterstützt Kinderschutzbund

500 Euro für neue Schultische in der Hausaufgabenbetreuung

 

Die Laupheimer Bürgerstiftung unterstützt das Projekt „Hausaufgabenbetreuung“ im Kinderschutzbund. Dabei werden 500 Euro für neue Schultische zur Verfügung gestellt.

Die Hausaufgabenbetreuung wird seit Jahren erfolgreich im Haus des Kinderschutzbunds in der Pfeifferstraße angeboten. Aktuell werden dort 18 Schüler nachmittags von 14 bis 16.30 Uhr betreut. Neben Hausaufgabenbetreuung stehen auch die Sprachförderung und ein Spielangebot auf dem Programm.In der Betreuung sind elf ehrenamtliche Helfer abwechselnd im Einsatz, darunter auch Lehrer und Pädagogen. „Wir suchen dringend weitere ehrenamtliche Helfer“, erläutert Ursula Dreiz, die seit über 20 Jahren die Leitung des seit 1978 fest in Laupheim etablierten Kinderschutzbunds innehat. Die Bürgerstiftung fördert das Projekt gleich aus mehreren Gründen: „Dieses Projekt gibt Laupheimer Kindern aus verschiedenen Herkunftsländern die Chance, sich schulisch zu integrieren“, sagt Stiftungsvorsitzender Christian Striebel. Zudem wolle man die tolle ehrenamtliche Arbeit des Kinderschutzbunds mit diesem Zuschuss honorieren.

 

Auszug aus Schwäbische Zeitung, 10.11.2021

Ursula Dreiz (links) und Andrea Sprotte vom Kinderschutzbund freuen sich über den Scheck

 

Laupheimer Bürgerstiftung in bundesweitem Ranking weit vorn
Nur die Bürgerstiftungen Düsseldorf und Hamburg haben im Jahr 2020 mehr Spenden eingenommen.

 

Die 420 Bürgerstiftungen in Deutschland wachsen weiter, trotz der Corona-Pandemie und anhaltend niedriger Zinsen – und die Laupheimer Bürgerstiftung liegt im Ranking der Spendeneinnahmen im Jahr 2020 bundesweit mit an der Spitze. Das geht aus dem „Report Bürgerstiftungen. Fakten und Trends 2021“ hervor, für den die Stiftung Aktive Bürgerschaft die Finanzkennzahlen der Jahre 2019 und 2020 erhoben hat. Im vergangenen Jahr ganz vorne dabei war die Laupheimer Bürgerstiftung laut Report in der Kategorie „Spendeneinnahmen“; sie konnte ihr Stiftungsvermögen nicht zuletzt durch einen großen Nachlass um rund 800 000 Euro ausbauen. Nach den deutlich größeren Bürgerstiftungen Düsseldorf und Hamburg bedeutet das Platz drei im Ranking der 420 Bürgerstiftungen. In der Kategorie „Spenden pro Einwohner“ liegen die Laupheimer mit 36,80 Euro pro Kopf sogar auf Rang eins.

 

Vorangetrieben wird das bundesweite Wachstum laut dem „Report Bürgerstiftungen“ besonders durch diejenigen Stiftungen, die Stiftungsfonds und Treuhandstiftungen anbieten. Stifterinnen und Stifter können ihre Zustiftung hierbei mit einem bestimmten Zweck verknüpfen oder ihr einen Namen geben. Während Spenden zeitnah und in vollem Umfang in die Projektarbeit fließen, sind Zustiftungen langfristig angelegt. Das Vermögen bleibt erhalten, gearbeitet wird mit den Erträgen. Laut Stiftungsvorstand Christian Striebel nimmt die Laupheimer Bürgerstiftung, deren Stiftungskapital auf deutlich über eine Million Euro angewachsen ist, an einer Qualifizierung der Stiftung Aktive Bürgerschaft teil, um perspektivisch auch das Modell eines Stiftungsfonds für größere Zustiftungen anbieten zu können: „Damit wollen wir unser Stiftungskapital weiter ausbauen, um noch mehr finanziellen Spielraum für die Förderung von gemeinnützigen Projekten in Laupheim zu erhalten.“

 

Auszug aus Schwäbische Zeitung Laupheim, 30.09.2021

Spendeneinnahmen 2020, Quelle: „Report Bürgerstiftungen. Fakten und Trends 2021“

 

Laupheimer Bürgerstiftung unterstützt Gemeinschaftsschüler bei Berufsorientierung

Für das Projekt „Berufswahlkompass 4.0“ werden 1500 Euro bereitgestellt

 

Die Laupheimer Bürgerstiftung unterstützt das Projekt „Berufswahlkompass 4.0“ auch an der Friedrich-Uhlmann-Gemeinschaftsschule. Dafür werden 1500 Euro zur Verfügung gestellt. Das an der Schule bereits im vierten Jahr laufende Projekt hilft Jugendlichen aus den Vorabgangsklassen bei der Auswahl und Bewerbung für einen geeigneten Ausbildungsplatz. Ausbildungsabbrüche sollen so verhindert werden. Laut Schulleiter Andreas Trögele benötigen die Schüler bereits in der achten Klasse gezielt Betreuung hinsichtlich der beruflichen Orientierung: „Das Projekt ist bei uns schon ein fester Bestandteil in der schulischen Berufsorientierung. Es ergänzt die Angebote der Berufsberatung und vertieft die Inhalte der im schulischen Lehrplan verankerten Berufsorientierung.“ Die Bürgerstiftung fördert das Projekt aus mehreren Gründen: „Wir wollen einen Beitrag zur Berufsorientierung unserer Schüler leisten und gleichzeitig unsere Laupheimer Schulen bei freiwilligen schulischen Projekten fördern“, sagt Stiftungsvorstand Christian Striebel. Träger ist die gemeinnützige BBQ Bildung und Berufliche Qualifizierung gGmbH, die das Projekt mit dafür ausgebildeten Fachkräften betreut. Laut Frank Schneider, ebenfalls im Vorstand der Bürgerstiftung, „ist die Förderung der Erziehung, Ausund Weiterbildung im Kinder- und Jugendbereich in Laupheim neben der Förderung von sozialen Projekten ein wichtiger Schwerpunkt unserer Stiftungsaktivitäten“. Die 2003 gegründete gemeinnützige Laupheimer Bürgerstiftung will beide Bereiche künftig noch weiter ausbauen.„Dementsprechend freuen wir uns auf weitere Förderanträge von Institutionen, Organisationen, Schulen und Vereinen aus der Kernstadt und den Laupheimer Stadtteilen.“ 

 

aus Schwäbische Zeitung Laupheim, 22.09.2021

Frank Schneider (links), Vorstandsmitglied der Laupheimer Bürgerstiftung, hat Schulleiter Andreas Trögele den Spendenscheck überreicht.

 

Gezielte Betreuung der Schüler ermöglichen
Bürgerstiftung unterstützt Berufsorientierung an der Friedrich-Adler-Realschule

 

Die Laupheimer Bürgerstiftung unterstützt die Friedrich-Adler-Realschule mit einer Spende von 1500 Euro. Mit dem Betrag wird das Projekt „Berufswahlkompass 4.0“ gefördert. Das gibt die Bürgerstiftung in einer Pressemitteilung bekannt. Das bereits im zweiten Jahr laufende Projekt hilft Jugendlichen aus den Vorabgangsklassen bei der Auswahl des geeigneten Ausbildungsplatzes, um Ausbildungsabbrüche nachhaltig zu verhindern. Laut Realschulkonrektorin Anka Männer benötigen vor allem Schüler, die einen Hauptschulabschluss anstreben, bereits in der achten Klasse gezielt Betreuung hinsichtlich beruflicher Orientierung: „Das Projekt ist enorm wichtig für die Achtklässler, da sich diese ansonsten meist nicht früh genug mit der Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche auseinandersetzen.“ Der „Berufswahlkompass 4.0“ ergänzt dabei die Angebote der Berufsberatung und vertieft die Inhalte der im schulischen Lehrplan verankerten Berufsorientierung. Beim „Berufswahlkompass 4.0“ wird nach Angaben der Bürgerstiftung die Hälfte der Projektkosten von der Agentur für Arbeit übernommen, für die andere Hälfte benötigen die Schulen finanzielle Unterstützung. [...]

 

aus Schwäbische Zeitung Laupheim, 01.09.2021

Realschulkonrektorin Anka Männer und Stiftungsvorstand Christian Striebel bei der Scheckübergabe.

 

Uhlmann und Roosz wechseln in den Stiftungsrat
Bürgerstiftung: Christian Striebel, Frank Schneider und Fridolin Schmid sind das neue Vorstandsteam

 

Personelle Veränderungen hat es bei der Laupheimer Bürgerstiftung gegeben. Hedwig Uhlmann, die sie 2003 mit aus der Taufe hob und seither ununterbrochen als stellvertretende Vorstandsvorsitzende wirkte, und Michael Roosz, 2015 zum Vorstandsvorsitzenden gewählt, sind auf eigenen Wunsch in den Stiftungsrat gewechselt. Damit einher geht eine Verjüngung an der Spitze. Das neue Vorstandsteam bilden Christian Striebel (Vorsitzender), Frank Schneider (Stellvertreter) und Fridolin Schmid (Beisitzer). Schneider gehörte dem Gremium zuvor bereits als Beisitzer an, Striebel und Schmid wurden im Mai hineingewählt.

Bei einem Sektempfang im „Hermes“-Garten würdigte Christa Jerg, Vorsitzende des Stiftungsrats, das Engagement von Hedwig Uhlmann und Michael Roosz. Beide hätten sich um die unabhängige und gemeinnützige Laupheimer Bürgerstiftung, im November 2003 auf Initiative der damaligen Bürgermeisterin Monika Sitter gegründet, in reichem Maß verdient gemacht und dazu beigetragen, sie in der Stadt zu etablieren. Gefördert wurden unter anderem der Planetenweg des Vereins Volkssternwarte, die Verschönerung des Schlossparks, Buchveröffentlichungen, die Sanierung des Salzbüchsles, Konzerte, der Kauf von Defibrillatoren, Präventionsformate („Klasse 2000“) und die Arbeit des Martinusladens nach Ausbruch der Corona-Pandemie.

 

Auch künftig wolle man bürgerschaftliches Engagement in Laupheim unterstützen, Projekte, die Zeichen setzen und in die Zukunft reichen, sagte Christa Jerg. Die finanziellen Möglichkeiten, um auch in Zeiten niedriger Zinsen etwas zu bewegen, seien zuletzt „nicht unerheblich größer geworden“. Mit der bisher höchsten Einzelzuwendung, einer stattlichen sechsstelligen Nachlassspende der 2020 verstorbenen Mitbürgerin Christa Maucher, ist das Stiftungskapital der Laupheimer Bürgerstiftung auf deutlich über eine Million Euro angewachsen. Michael Roosz, von 2008 bis 2015 bereits Vorsitzender des Stiftungsrats, erinnerte an den fulminanten Start der Bürgerstiftung. Vor allem die Firmen Uhlmann und Rentschler und die Volksbank Laupheim erhöhten das Stiftungskapital im ersten Jahr von 50.000 auf 170.000 Euro. Friedrich Rentschler, der erste Vorstandsvorsitzende, stiftete den „Laubü“, der für besonderes bürgerschaftliches Engagement verliehen wird. Als Vorstandsvorsitzender habe er gemeinsam mit der Stiftungsratsvorsitzenden Christa Jerg im Sinne des 2018 verstorbenen Ehrenmitglieds Friedrich Rentschler versucht, die Bürgerstiftung zukunftsfest zu machen, sagte Roosz. „Christa Jerg bildete mit mir eine Einheit.“ Vorstand und Beirat hätten auf dieser Grundlage nach dem Motto der Stiftung handeln können: „Bürger helfen helfen“. „Ich hab’s gern gemacht“, blickte Hedwig Uhlmann auf ihre 17 Jahre als stellvertretende Vorstandsvorsitzende zurück. Ihr Wunsch: „Dass die Bürgerstiftung erfolgreich bleibt und wirken kann in Laupheim“.

 

aus Schwäbische Zeitung Laupheim, 19.07.2021

Bei der Zusammenkunft im „Hermes“: Stiftungsrat und Vorstand der Bürgerstiftung

 

Einmaleins des gesunden Lebens für Kinder
Lions Club unterstützt Laupheimer Grundschüler mit dem Programm „Klasse 2000“

 

Wie der Lions Club Laupheim mitteilt, unterstützt er mit finanzieller Hilfe von Laupheimer Bürgerstiftung, AOK Biberach, Landratsamt Biberach und LUK-Frauen alle sechs Laupheimer Grundschulen beim Unterrichtsprogramm „Klasse 2000“. Den Kindern der beiden Laupheimer Grundschulen sowie der Grundschulen in Baustetten, Bihlafingen, Obersulmetingen und Untersulmetingen werde die Teilnahme an dem Unterrichtsprogramm ermöglicht, das bundesweit seit 30 Jahren erfolgreich in Grund- und Förderschulen ausgeführt werde.

Von Klasse 1 bis 4 lernen die Kinder damit laut Lions Club das Einmaleins des gesunden Lebens. Dazu gehörten gesunde Ernährung, Bewegung und Entspannung genauso wie gewaltfreie Konfliktlösung und der kritische Umgang mit Bildschirmmedien, Werbung, Alkohol und Nikotin. Die Wirksamkeit des Programms sei wissenschaftlich belegt. „In der Grundschulzeit werden viele Weichen für das spätere Leben gestellt. Das möchten wir für die Gesundheitsförderung nutzen und den Laupheimer Kindern mit Klasse 2000 viele wichtige Themen spielerisch vermitteln“, sagt Christian Striebel von der Laupheimer Bürgerstiftung, die das Programm an den Laupheimer Grundschulen auch in den kommenden Jahren finanziell unterstützen wird.

 

aus Schwäbische Zeitung Laupheim, 20.08.2021

 

Für mündige digitale Bürger
Bürgerstiftung unterstützt Friedrich-Uhlmann-Schule beim Kauf von Virtual-Reality-Brillen

 

Die Laupheimer Bürgerstiftung unterstützt die Digitalisierung an der Friedrich-Uhlmann-Gemeinschaftsschule mit einer Spende von 1166,66 Euro. Mit dem Betrag werden fünf neu angeschaffte „Virtual-Reality-Brillen“ mitfinanziert.

Digitale Souveränität ist eine wichtige Kompetenz, jetzt und noch mehr in der Zukunft. Die Friedrich-Uhlmann-Schule begleitet und unterstützt ihre Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zu mündigen digitalen Bürgern, indem Technologien der Zukunft bereits in der Schule eingesetzt werden. Dadurch leistet die Schule auch einen wertvollen Beitrag, die jungen Menschen beim späteren Übergang in das Berufsleben zu unterstützen und mit den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten eigenverantwortlich umzugehen.

In diesem Kontext hat die Schule fünf Virtual-Reality-Brillen angeschafft, die vom nächsten Schuljahr an nicht nur im regulären Unterricht, sondern auch in Schul-AGs zum Einsatz kommen. Zur Mitfinanzierung dieses Projekts stellt die Laupheimer Bürgerstiftung 1166,66 Euro zur Verfügung. Die gemeinnützige Stiftung wolle damit auch das besondere Engagement der Lehrkräfte an der Friedrich-Uhlmann-Schule unterstützen, heißt es in einem Pressetext. Laut Vorstandsmitglied Frank Schneider „ist die Förderung der Erziehung, Aus- und Weiterbildung von Kindern- und Jugendlichen in der Kernstadt und in den Laupheimer Stadtteilen neben der Förderung von sozialen Projekten ein wichtiger Schwerpunkt der Stiftungsaktivitäten“. Beide Bereiche sollen nach Stiftungsangaben künftig weiter ausgebaut werden.

 

aus Schwäbische Zeitung Laupheim, 03.08.2021

Bei der Scheckübergabe: Schulleiter Andreas Trögele (rechts) und Frank Schneider vom Vorstand der Laupheimer Bürgerstiftung.

Laupheimer Bürgerstiftung erhält größte Zuwendung seit Bestehen

 

Die Laupheimer Bürgerstiftung hat die die größte Einzelzuwendung seit Ihrem Bestehen erhalten. Durch eine sehr großzügige Nachlassspende unserer Mitbürgerin Christa Maucher ist unser Stiftungskapital damit erstmals auf über eine Million Euro angewachsen.

 

Am 17. Juni 2021 haben Vorstand und Stiftungsrat in einer Gedenkfeier an der Erinnerungsstele der Bürgerstiftung im Schlosspark ihrer Nachlassspenderin gedacht, welche die Laupheimer Bürgerstiftung in Ihrem Testament als Haupterben ihres Vermögens eingesetzt hatte. In ihrem Testament hatte die im Alter von 67 Jahren verstorbene Laupheimerin verfügt: „Es ist mein ausdrücklicher Wunsch, dass das von mir stammende Vermögen entsprechend den Förderrichtlinien der Laupheimer Bürgerstiftung vorrangig für Menschen in sozialer Not verwendet wird.“

 

Christa Maucher war laut Aussage von ihr nahestehenden Vertrauten schon lange mit dem Stiftungsgedanken unterwegs und wollte eigentlich ihre eigene Stiftung gründen. Einige Monate vor ihrem Ableben hat sie die Laupheimer Bürgerstiftung als Haupterben ihres Vermögens eingesetzt. 

 

Michael Roosz von der Bürgerstiftung sprach in seiner Rede der Erblasserin seinen Dank aus: „Dass eine Mitbürgerin Laupheims […] dies auch noch ganz uneigennützig der Allgemeinheit zur Verfügung stellt, kann gar nicht hoch genug geschätzt werden.“ Laut Roosz versetzen solche Spenden die Bürgerstiftung auch in Zeiten niedriger Zinsen in die Lage, gemeinnützige Projekte in Laupheim und den Teilorten großzügig zu fördern. Die Bürgerstiftung hat es sich zum Ziel gesetzt gemeinnützige Vorhaben bei Erziehung, Volks- und Berufsbildung, Jugend- und Altenhilfe, Kultur, Kunst- und Denkmalpflege, Natur- und Landschaftspflege zu fördern und zu entwickeln.

 

Die Erinnerungsstele der Laupheimer Bürgerstiftung wurde 2018 im Schlosspark errichtet. Der steinerne Baum symbolisiert als Baum das Leben, die Gegenwart. Durch seine Versteinerung und mit dem neuen Namensschild von Christa Maucher, der zweiten Nachlassspenderin, wird hier die Vergangenheit, die Erinnerung an das gute Tun, gewürdigt. Hier wurde neben Kreszentia Hammermeister (als erste Nachlassspenderin) jetzt auch für Christa Maucher eine Namensplakette angebracht. [...]

 

aus Schwäbische Zeitung Laupheim, 21.06.2021

https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-biberach/laupheim_artikel,-buergerstiftung-erhaelt-die-bisher-groesste-einzelzuwendung-_arid,11377279.html

An der Erinnerungsstele der Bürgerstiftung im Schlosspark wurde an die Nachlass-Spenderin Christa Maucher erinnert.


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